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| Hybrid Irene Ferchl, Wendelinskapelle Weil der Stadt, 22.11.2009
Malerei aus reiner Lust” Dr.Tobias Wall, Galerie Kunsthöfle, Stuttgart Bad-Cannstatt 26.9.2008 -> weiterlesen...
„.... all this useless beauty” Bernd Storz, Kunstverein Oberer Neckar, Horb, 2004 „Welche Vorstellung ich von den Dingen habe? Das Geheimnis der
Dinge? Weiß ich, was Geheimnis ist!“ Mit diesen Worten zitiert
Horst Peter Schlotter den portugiesischen Dichter Fernando Pessoa.
„Autopoeisis” - Bilder und Objekte Prof. Dr. H. G. Schütz, Kunstforum Hochschwarzwald, Titisee-Neustadt, 2007 Vielleicht haben Sie sich schon einmal in einer alltäglichen und eher nüchtern und kritisch aufgelegten Stimmung gefragt, wodurch sich denn ein Kunstobjekt, ein Kunstwerk von einem anderen, einem nützlichen Gegenstand unterscheidet. Nun, wenn Sie so fragen, wie ich es eben formuliert habe, dann führt diese Frage geradewegs zu einer sinnvollen Antwort. Das Kunstobjekt ist der Nützlichkeit entzogen, ...
In Stücken in der Zeit treiben Irene Ferchl, Rathaus Süßen, 2008 Zur Ausstellung von Horst-Peter Schlotter im Rathaus Süßen 24. Februar 2008 Meine sehr verehrten Damen und Herren, lieber Peter Schlotter, eigentlich wollte ich es vermeiden, wollte mich nicht
einfangen lassen, wollte etwas völlig anderes denken, aber als ich
gestern morgen gewissermaßen mit den Worten – „In Stücken in der Zeit
treiben“ – auf den Lippen aufwachte und sie für Stunden nicht mehr aus
dem Kopf bekam, war klar: ich muss etwas mit diesem Zitat anfangen. „In
Stücken in der Zeit treiben“ hat Horst-Peter Schlotter diese
Ausstellung genannt. Das klingt gut und ...
Das Blau ist nicht von hier / Die Dinge sind woanders ... Zur Ausstellung von Horst Peter Schlotter im Schillerhaus, Stuttgart-Vaihingen am 6. April 2003 Meine sehr geehrten Damen und Herren, lieber Peter Schlotter, Soll ich wirklich von Dingen reden, ... -> weiterlesen...
Von Tag zu Tag Zu den Malerbüchern von Horst Peter Schlotter Erinnern wird sich bald niemand mehr Das Buch ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Erinnerungen zu
bewahren. Texte und Bilder lassen sich genauso gut anders konservieren,
auf Tonträgern oder fotografisch, als Film oder auf losen Blättern,
mehr und mehr auch auf elektronischen Speicher-medien. Genauso gut?
Der Grund der Erinnerung Von Zsuzsanna Gahse Zwanzig Jahre, zwei Jahrzehnte, was bedeuten sie für die Erinnerung?
Für die Erinnerung an sich, vor allem aber als Bild, als Bildsammlung,
als vorliegende und/oder im Kopf verbliebene Bildansammlung? Ich kenne
Peter Schlotter seit etwas mehr als zwanzig Jahren. Etwa im selben Zeitraum
haben sich auch seine Tagebucherinnerung angehäuft. Sie haben sich
angereichert.
Anmerkungen zum künstlerischen Koordinatensystem von H.P. Schlotter von Götz Heim Wer sich mit Bildern einläßt, könnte Wittgenstein in
seinem Ohr haben, seine Strenge, klassifizierende Festlegung im Tractatus:
„Das Bild bildet Wirklichkeit ab, indem es eine Möglichkeit
des Bestehens und nicht Bestehens von Sachverhalten darstellt.“
Singles, Paare, Denkstücke Irene Ferchl Ein Paar ist ein Paar durch die Spannung zwischen seinen beiden Teilen:
Den Gemeinsamkeiten und Unterschieden, den Verklammerungen und Abgrenzungen
samt einem ungenannten, unbekannten Dazwischen. Das gilt für Menschen-Paare
und gleichermaßen für die Paarbilder von Horst Peter Schlotter,
die nebeneinander entstehen, während des Malprozesses durchaus gedreht
und gewendet werden können. Immer benötigen sie ein Gegenstück,
denn das Geheimnis ihrer Harmonie liegt in der Balance...
Aus: Masques et Bergamasques von Gerhard von der Grinten Schöpfung liegt zwischen Ding und Unding, auf dem Weg vom Stoff
zum Wesen. Denn wer das Abenteuer unternimmt, dem, was ihm an Kreativem
mitgegeben ist, Raum und Form zu leihen, der verleiht ihm auch die Freiheit.
Und damit malt ein jedes Bild, webt sich jedes Stück Musik, und jede
Lyrik und Prosa selber. Entwickelt eigene Dynamik und Unabhängigkeit
von ihrem Schöpfer, der mag selber staunend zusehen. Unding und Ding
ist alle Kunst, Stein des Anstoßes und der Verwunderung...
Das Sinnliche und das Erhabene von Michael Wenger Werkbänke, technoide Bruchstücke, überreste, Stätten
offensichtlicher Tätigkeit, Spuren menschlicher Handlungen... Industriestilleben.
- Betrachtet man die Arbeiten Horst Peter Schlotters aus der zweiten Hälfte
der 80er Jahre, dominieren Dokumentationen konkreter Situationen. Zunächst
wirken diese Werke wie Ansammlungen von Gegenständen in ihrem alltäglichen
Zusammenhang. |
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